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Die Größe der Klimatisierung hängt direkt mit dem Stromverbrauch im Rechenzentrum zusammen. Je mehr Strom verbraucht wird, desto mehr Wärme muss abgeführt werden. Hier ist der Kompressor entscheidend. Die Größe des IT-Raums hängt direkt mit der benötigten Luftumwälzung zusammen. Je mehr Luft bewegt werden muss, desto stärker muss der innenliegende Lüfter sein.
Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Bestandteil im Rechenzentrum. Wasser ist zwar der Feind der IT, aber gleichzeitig auch der höchste Wärmespeicher. Luftfeuchtigkeit hilft bei der Wärmeabfuhr. Die korrekte Luftfeuchtigkeit wird über die Klimatisierung gesteuert.
Ein hoher Fokus liegt auf dem notwendigen Kälte-/Wärmestrom im IT-Raum. Ist die Luftumwälzung optimal ausgerichtet, so erfüllt die Klimatisierung Ihren Zweck und reduziert außerdem die Stromkosten.
Da die Klimatisierung einen entsprechenden Stromverbrauch hat, wird diese vor allem oft in mittelständischen Unternehmen nicht mit auf die USV geschaltet. Darauf zu achten ist allerdings, dass zumindest der Lüfter der Klimatisierung mit auf der USV liegt. Dessen Verbrauch ist nicht so hoch und man vermeidet sofort entstehende Hitzeherde in den Racks, da zumindest die Luftumwälzung noch gegeben ist. Sollte ein Generator zur Verfügung stehen, muß die Klimatisierung auch auf den Generator geschaltet werden.
Wird die Klimatisierung nicht über USV oder Generator versorgt, ist unbedingt auch einen „automatischen Wiederanlauf“ zu achten. Denn wenn der Strom wieder zur Verfügung steht, fahren bekanntlich auch die Server wieder an und produzieren Wärme. Nicht selten muss die Klimatisierung dann per Hand vor Ort manuell gestartet werden.
Klimatisierungen erfolgen im Rechenzentrum immer in redundanter Ausfertigung. Unterschiedlich sind nur die Art und Weise des redundanten Betriebes.
Idealerweise laufen die beiden Klimaeinheiten im wechselseitigen Betrieb. D.h., sie wechseln sich in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus ab. Hingegen haben Temperatur gesteuerte Anlagen einen Nachteil: Läuft die erste Anlage nach einem Jahr nicht mehr, muss diezweite Anlage nach einjähriger Ruhepause prompt den Dienst aufnehmen.